Der Spreewald das ist für viele eine Landschaft im Südosten von Brandenburg, die von vielen flachen Gewässern und viel Natur sowie flachen Kähnen, fast wie in Venedig gekennzeichnet ist. Vielen sind aber auch die Spreewälder Gurken ein Begriff ob im Glas oder so - ich kenne keinen der die nicht lecker findet.
Der Tourismusverband Spreewald e.V. bietet interessierten mittlerweile einen vielfältigen Service (auch in English und Polnisch).
Der Spreewald liegt als schmales bandartiges Eiland im Sande der Mark Brandenburgca. 70 km Länge und 15 km Breite sind seine Ausmasse im Oberspreewald und ca. 8 km Breite im Unterspreewald. Also viel größer als viele nach einer Bustour oder Stippvisite denken. Es gibt viel zu entdecken und das immer wieder aufs neue, auch in der kalten Jahreszeit.
In der Eiszeit hat der Spreewald seinen Ursprung. Der sogenannte Oberspreewald erstreckt sich im Baruther Urstromtal, durch das einst das Schmelzwasser der Weichselvereisung nach Westen abfloss. Als später nach dem Brandenburger Stadium der Eiszeit Schmelzwasser etwa beim heutigen Lübben der Ausschürfung einer Gletscherzunge folgte und nach Norden strömte, wurde die Niederung des Unterspreewaldes geformt.
Nach der Eiszeit entstand das Labyrinth der Fließe. Dabei spielten folgende Faktoren bei der Bildung der heutigen Landschaft eine Rolle:geringes Gefälle, ebene Geländeoberfläche, nacheiszeitliche Sedimentation und Moorbildung.
In der durch die Eiszeit geformten Spreeaue teilte sich die Spree hier in die vielen Fließe, wie im Spreewald die Wasserläufe genannt werden. Sie bilden ein dichtes Netz von Kanälen und Gräben.Schleusen und Wehre sorgen auch in Trockenzeiten für eine gute Befahrbarkeit des Spreewaldes. Sie wurden zumeist bereits in den letzten Jahrhunderten angelegt. Darunter ca. 100 Wehre! Ca. 1500 km gibt es an Wasserläufen aber nur ein fünftel wird touristisch genutzt, durch Kahnfahrten.
Immer wieder trifft der erstaunte Tourist auf hölzerne Brücken, kleine Schleusen und Wehre sowie romantsiche Dörfer mit Fachwerkhäusern, unzähligen Stege und Anleger, an denen verträumt alte Kähne im Wasser schaukeln und auch auf Ihn warten.
Heutzutage sind neben dem Tourismus die Gurken in der Landwirtschaft die wichtigste Einnahmequelle in der Brandenburger Region.
Ein Besuch und natürlich eine Kahnfahrt lohnen zu jeder Jahreszeit. Gelb blühende Sumpfdotterblumen an Fließen im Frühling auf den Wiesen. Überall vielstimmiger Vogelgesang. Weißstorchpaare ziehen im Sommer ihre Jungen groß und sind bei der Nahrungssuche auf den vielen Wiesen zu beobachten. Am Himmel kreisen Mäusebussard und Rotmilan. Der Herbst wird von Überwinternden Wasservögeln und vielen Höckerschwanen auf Reise geprägt aber auch Zwergtaucher sind vielerorts zusehen, genau wie Wälder die mehrfarbig Farbe zeigen. Zugefrorene Fließe in den Nebenfliessen und vom Schnee bedeckte Bäume sind die Grundelemente der Schönheit kalter, klarer Wintertage.
EIn Besuch lohnt - egal welche Jahreszeit ! [Spreewald Link] rs



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